Tja, wie war das noch schön bevor die Justiz das Internet entdeckte und bevor die Europäer sich die GDPR erdachten – Datenschutz in allen Ehren, aber das ist teilweise großer Pfusch. Leider müssen auch wir, als Webseiten-Ersteller mit den nun Datenschutzexperten genannten Spezialisten zusammenarbeiten und unter WordPress Tools wie das Borlabs Cookie Plugin um überhaupt ans Ziel zu kommen, denn manuell ist das nicht mehr zu stemmen. Hier einen kurze, aktuelle Fassung der Vorgehensweise und Einstellungen in dem genannten Plugin:
- Borlabs Cookie Lizenz erwerben
- Borlabs Cookie Plugin in der aktuellsten Fassung herunterladen und in den Plugin Ordner verschieben/laden
- Überprüfen ob WordPress auch aktuell ist (ansonsten gibt es inkombalitäten, die womöglich sogar die gesamte Webseite lahmlegen)
- Borlabs Cookie Plugin aktivieren
- Lizenz aktivieren/eingeben: ***EureDomain***/wp-admin/admin.php?page=borlabs-cookie-license
- Scan durchführen: /wp-admin/admin.php?page=borlabs-cookie-cloud-scan (Neu > Setup)
- Gewünschte Pakete aktivieren (im Zweifel alle)
- Impressum und Datenschutzseite aktivieren (oder Links eingeben), Werbung ggf. deaktivieren: /wp-admin/admin.php?page=borlabs-cookie-dialog-settings
- Ggf. Design anpassen, ich stellen häufig die „Dialog-Grundeinstellungen“ in der Position auf „Unten zentriert“
- „Borlabs-Cookie Status“ aktivieren: /wp-admin/admin.php?page=borlabs-cookie-settings
- Optional: Falls Ihr einen Shop habt, müsst Ihr vermutlich IAB-TCF aktivieren, mehr dazu hier: /wp-admin/admin.php?page=borlabs-cookie-iab-tcf-vendor
- Debug-Logging deaktivieren, wenn alles funktioniert: /wp-admin//admin.php?page=borlabs-cookie
- Datenschutz-Menschen kontaktieren und nachfragen, ob damit das Cookie-Leben erträglich für Rechtsanwälte ist – denn für den Endkunden/in ist kaum etwas gewonnen, denn hiermit wird es nicht übersichtlicher…