WebShop-Systeme, drei verschiedene Ansätze (und die ungefähren Kosten) – Update 2019

Es gibt im Prinzip drei verschiedene Möglichkeiten einen eigenen WebShop aufzubauen:

Ein voll-integrierter „echter“ Shop
z.B. mit der Websoftware Magento, Intershop, o.a.
Preise ab ca. 5.000-xxxx.000 Euro einmalig, zzgl. ca. 10-15% Kosten jährlich
Vorteil: sehr professionell, individuelles Design
Nachteil: etwas aufwendiger und damit teuerer umzusetzen und zu integrieren

Sogenannte ShortCart-System
z.B. mit WordPress und einem ShopCart Plugin
Preise ab ca. 3500 Euro einmalig, zzgl. ca. 10-15% Kosten jährlich
Vorteil: es können auch Blog-Einträge, umfangreiche Bilder-Gallerien, Videos und Nachrichten platziert werden
Nachteil: ShopCart Systeme können keine Historie abbilden. Der Käufer muss jedes Mal seine Daten von Neuem eintragen und kann auch ältere Bestellungen nicht nachvollziehen, außer durch die Emails die sie/er bereits erhalten hat.

Fertige Shop-Systeme
z.B. von Anbietern wie 1&1 oder Strato
Anpassung einmalig ab ca. 500 Euro bei Fremdleistung oder alleine einarbeiten dann 0 Euro externe Kosten; monatlich ca. 20-70 Euro (jährlich 240-840 Euro)
Vorteil: alles wird Out-of-the-Box geliefert, inkl. PayPal und Kreidtkartenabrechnung
Nachteil: fest vorgegebene Design-Templates, eigenes Design kaum darstellbar/umsetzbar

Eigene WebShop-Entwicklung
Erstellung einmalig ab ca. 6000-xx.000 Euro bei Fremdleistung, Kosten allerdings schwer kalkulierbar ohne Detailspezifikation
Vorteil: DER Wunschshop
Nachteil: Security und Datensicherheit steht meistens nicht ganz vorne auf der Liste, außerdem sollten/müssten externe Zahlungssysteme integriert werden, was aufwendig und teuer sein kann. Gesamt-Entwcklungskosten von über 20.000 Euro sind keine Seltenheit.

Wichtig: Alle Systeme verusachen zusätzlichen Kosten bei Rechnungsbegleichungen die nicht durch Überweisungsvorkasse beglichen werden. Kreditkartenabrechnungen, SofortÜberweisung.de aber auch PayPal oder ähnliches verursachen zusätzliche Kosten von ca. 2-4% der Rechnungssumme.

Darüber hinaus muss man noch an die Lagerhaltung (und ggf. entsprechende Software) denken, sowie die Kosten für Versandung und ähnliches.

Fazit
Ein Webshop muss wie eine eigenständige Filliale geführt werden und die „Ausstattung“ kostet Geld. Wer wirklich professionel auftreten möchte sollte einen echten Webshop integrieren, alternativ empfehlen sich die fertigen Webshops, obgleich die Design-FAnpassungsmöglichkeiten hierbei sehr eingeschränkt sind. Letztendlich ist – wie so oft – auh hier die Preisfrage eine entscheidenen Frage. Sollte man den Shop darüber hinaus sehr speziell designen wollen, oder sogar dynamischere Features und Produktanpreisungen in Flash oder als Video integrieren wollen, so ist mit zusätzliche Kosten zu rechnen, die schnell 100-200% über den ursprünglich kalkulierten Kosten liegen können.

Deshalb ist es wichtig von Anfang an alle Features und Wünsche detailliert zu besprechen und abzustimmen, nur so ist